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Tönsing zeigt Historie der TV-Technik in Halle

Was sahen die Großeltern beim Fernsehen wirklich?

Halle. Mit "fern sehen" hatte das Fernsehen Ende der 50er Jahre noch nicht viel zu tun. Verglichen mit heutigen TV-Geräten muss man wohl eher von "ahnen" sprechen. Aber machen Sie sich selbst ein Bild - bei Tönsing in Halle.

Die Lehrlinge Dominik Fillipiak (22) und André Finkmann (26) staunten nicht schlecht, als sie auf dem Firmen-Dachboden mehrere Dutzend TV-Schätzchen fanden, das älteste aus den 50er Jahren. Flugs entstand die Idee einer kleinen Ausstellung, schnell waren die Geräte entstaubt und wieder zum Laufen ge­bracht.

Der Urahn des heutigen Fernsehers war schwarz-weiß und nach heutigem Maß­stab mikrobisch klein. Gerade einmal 17 Zoll - soviel wie ein Laptop - maß die Bildschirmdiagonale 1959. 25 Jahre später freute man sich an Farbe und ein gutes Röhrengerät hatte ein 72 Zentimeter großes Bild. Heute misst ein üblicher Wohnzimmer-Fernseher der Bauart LCD-Flachbild 42 Zoll oder 107 cm diagonal. - Allein die Bildfläche hat sich seit den Kindertagen des Fernsehens ver­vier­facht.

Von der Schärfe gar nicht zu reden: 1959 steckte die Übertragungstechnik noch in den Kinderschuhen, das Bild war wenig kontrastreich, ab und zu auch mal verzerrt oder ganz ausgefallen. Heute ist nicht nur der Vordergrund, sondern auch der Hin-tergrund scharf. Auf Geräten der aktuellen Generation kann man fast die Bartstoppeln der Schauspieler wachsen sehen. Imposant auch: 1959 kostet ein Fernseher samt edlem Nussbaumgehäuse rund 750 Mark. Das wären nach heutiger Kaufkraft umgerechnet 3.100 Euro. Derzeit - 53 Jahre später - kostet ein Standard-Gerät gerade einmal ein Drittel, ein wirklich gutes etwa zwei Drittel.

Und was hat sich noch geändert in über 50 Jahren TV-Geschichte? Fernsehen war dereinst etwas Besonders, heute ist es Teil unseres täglichen Lebens. Über 222 Minuten pro Tag - mehr als dreieinhalb Stunden - läuft ein Fernseher heute im Durchschnitt. Damals hat man die Nachrichten geschaut und danach besten­falls noch einen Film. Kein Wunder, denn in den ersten Jahren gab es nicht mal eine Handvoll Sender und die meldeten sich nur wenige Stunden pro Tag - heute kann man über Satellit rund um die Uhr aus mehr als 150 deutschsprachigen Programmen wählen. Farbbrillant und hochauflösend in HD. Bis Ende Februar ist die "Haller Fernseher-Historie" noch bei Tönsing in der Bahnhofstraße zu sehen.

Fachberater Andreas Boljat

Kaum zu glauben, was man in den Anfangstagen des Fernsehers alles nicht sehen konnte: Fachberater Andreas Boljat zeigt Saranya Bergmann einen TV-Oldtimer von 1959.

Tönsing-Lehrling Dominik Fillipiak

Tönsing-Lehrling Dominik Fillipiak hat die Geräte entstaubt und die Daten recherchiert, sein Kollege André Finkmann und Meister Dieter Pagel haben gemeinsam die Technik wieder zum Laufen gebracht.

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